how we play
Geekshit
Unser neues Basis-Live-Setup sieht wie folgt aus.
Der Elektron Octatrack mk2 als Gehirn, also Sampler und Sequencer.
Dazu der Analog Four mk2 als vierstimmiger Synthesizer und der Analog Rytm mk2 als Drummaschine.
Als weitere feste Klangerzeuger wird das Korg Minilogue XD Modul und der Tetra von Dave Smith im Koffer sein.
Für die mittlerweile typische TISKO-Note haben wir zwei Kaoss Pads dabei,
die die Songs und im speziellen die Drops&Breaks, mit Delays, Reverbs und Modulationen anreichern.
Um alles auf der Bühne möglichst schnell und umkompliziert anschließen zu können,
haben wir uns eine eigene Master-Section gebaut.
Damit brauchen wir im Club nur zwei stereo Kanäle.
Entweder mit Chinch über das DJ-Pult oder aber auch mit symmetrischen 6,3“ Klinkenausgängen direkt auf die PA.
Für den Fall, dass wir einen Engineer haben,
können wir über die Master-Section auch diskrete Signale ausgeben.
Also jeden Klangerzeuger separat.
Unser Master besteht aus einem RME UC Interface, was im Standalone-Mode betrieben wird
(d.h. ohne Computer - nur als Routing-Matrix),
einem FMR RNC als Sidechain-Kompressor und einem FMR RNLA als Summenlimiter.
Die Routing-Matrix brauchen wir vorallem dazu um am Ende der Kette alles durch den Summenlimiter zu jagen
und um Bass-, Melodie-Elemente und KaossPad-Effekte zu sidechainen.
Also um das typische Techno-Pumpen zu erzeugen.
Das passiert somit, wie alles, komplett analog.
Das Trigger-Signal bekommt der Sidechain-Kompressor von dem separaten Bassdrum-Ausgang der Drummaschine.
Wenn die BD also spielt wird das Signal geduckt und pumpt. Sonst nicht.
In der Master-Kiste ist noch eine Patchbay verbaut um schnellen Zugriff zu allen Ein- und Ausgängen zu haben.
Das ermöglicht uns jederzeit zusätzliche Geräte in das System zu integrieren, rauszunehmen - oder aber auch zu entscheiden, dass z.B. die KaossPads nicht gesiedechaint werden sollen.
Alles flexibel gehalten.
Das ist die Basis. Damit können wir alle unsere Songs in bester und analoger Qualität,
mit ordentlich Druck, in live Versionen performen und haben alles in drei kleinen Cases verstaut.
Für Gigs, die eher Konzert-Charakter als Rave-Charakter haben können wir noch unsere anderen Synthesizer an den Start bringen.
Im Rave-Modus spielt der Octatrack (das oben genannte Gehirn) Samples, der nicht mitgeschleppten Synthesizer.
Im Konzert-Modus feuert er die MIDI-Noten und ControlChange-Befehle ab und triggert die Synthesizer.
Immer alles parallel ohne zusätzlichen Aufwand (außer das Schleppern der Geräte natürlich).
Das ist die schönere Variante aber nicht immer umsetzbar.
In der Konzert-Variante kämen noch folgene Synths zusätzlich auf den Tisch:
Dave Smith Prophet 6, Teenage Engineering OP-1, Roland TB303, Korg Minilogue, Roland JU-06
Durch den Octatrack und die Samples, die wir von allen Synthesizern aufgenommen haben, ist unser System modular aufgebaut
(alle Samples wurden mit einem Avid ProTools-System aufgenommen. Perfekt ausgesteuert und in höchster Qualität).
Es ist also jederzeit möglich das Basis-Setup schrittweise mit beliebigen Synthesizern aufzustocken.
Alles analog. Kein Computer. Fertig gemastert.